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| 19. Nov. 2017 |

(vorgestellt beim Toastmaster Redeprojekt 3 am 07.11.2017)

 „Du veränderst die Welt, wenn du deine Gedanken veränderst“

Und wenn dem so ist, dann bleibt aber immer noch die Frage: WIE kann ich meine Gedanken ändern, denn oft fühlen wir uns ihnen doch hilflos ausgeliefert.

Wir kennen das alle: Wenn wir unsere innere Welt friedvoller werden lassen, dann reagiert unsere Umgebung prompt darauf: „So, wie wir in den Wald rufen, so schallt es wieder heraus!“
•    Und wenn wir das alle tun?
•    Was passiert dann in der Welt?
•    Was, wenn wir ab sofort alle unsere Gedanken überprüfen, die Wahrheit erkennen und so unweigerlich eine Veränderung im Innen und Außen herbeiführen würden?

Wäre es dann nicht so, dass wir eine neue Welt aufbauen könnten, die sich von der, die wir erschaffen haben, unterscheidet, wenn unsere Gedanken, Worte und Taten von Liebe, statt von Angst und Hass angetrieben werden?

Schauen wir doch mal, wie es jetzt ist: Wir befinden uns in einem ständigen Krieg – Byron Katie sagt: „Wir kämpfen gegen die Wirklichkeit und verlieren – aber nur jedes Mal!“ Die Konflikte und Probleme beginnen erst dann, wenn ich denke, etwas sollte anders sein, als es ist.

Das kennen wir doch alle:
•    "Die Leute sollten freundlicher sein";
•    "Kinder sollten sich gut benehmen";
•    "Mein Nachbar sollte seinen Rasen besser pflegen";
•    "Mein Partner hätte mich nicht verlassen sollen";
•    "Ich sollte schlanker (oder attraktiver, oder erfolgreicher) sein."

Diese Gedanken erwarten von der Realität, dass sie anders ist, als sie es jetzt ist. Auf diese Weise wird Stress geboren.

Ich habe Konzepte über andere und identifiziere mich mit meinem Verstand. Denn ICH bin nicht meine Gedanken – und wenn ihr ganz tief in euch rein spürt, dann seid auch ihr nicht eure Gedanken, da im Kern ist nur Frieden und Freude.

Also wird es Zeit wieder hierhin (ich zeige auf mein Herz) zurück zu kehren. Wir erreichen wir das?

Ich möchte Euch zu einem kleinen Gedankenexperiment einladen:

Lehnt Euch beim Lesen entspannt zurück und konzentriert euch auf euren Atem....

Was wäre, wenn du ein Alien wärst?
Stell dir vor, Du kommst als Lichtwesen von einem anderen Stern auf die Erde. Alles ist neu und du bist bereit alles zu entdecken, hast aber keine Ahnung, wie das so läuft auf der Welt. Du hast nie eine Schule besucht, hast von Deinen Eltern keine guten Manieren beigebracht bekommen, weißt nicht, was sich gehört, was richtig und falsch ist, keiner hat dir das beigebracht.

Du näherst Dich der Erde, siehst die Meere, Gebirge, die Wälder, die Natur, als Lichtwesen siehst du nur die Liebe, die zu dieser wunderbaren Schöpfung geführt hat.

Du landest in der Stadt und kommst in Kontakt mit den Menschen, siehst auch in ihnen den göttlichen Funken, fühlst dich verbunden und voller Liebe für diese wunderbaren Wesen.

Was du in diesem Moment nicht sehen kannst: wie dick oder dünn manche sind, wie laut, wie rücksichtslos, wie gewalttätig, wie gierig, wie hektisch, usw. Denn dies sind alles Urteile, die Du nie gelernt hast, Du siehst nur, was die Liebe zu zeigen bereit ist. Menschen mit demselben Ursprung wie Du. Denn ohne die verurteilenden Gedanken liebst Du einfach das Leben, wie es ist, weil die Welt dir in allem die Liebe spiegelt.

Wird dir eine andere Welt gespiegelt, Probleme und Konflikte, dann gibt es noch einen Gedanken in dir, der noch im Kampf ist und dich leiden lässt? Wie können wir diesen Zustand des inneren Friedens und der Freude erreichen?

Wir beginnen unsere Gedanken zu überprüfen:
Ich war als Teilnehmerin eines Seminars genervt, weil eine Teilnehmerin laute Schlappen anhatte und mich bei meiner Arbeit störte.
Der Gedanke, den ich untersuchte war: Ich bin genervt, weil die Frau A. mit ihren Schlurfschlappen meine Ruhe stört.

Ich kürze es hier ein bisschen ab:
Ich überprüfte also meine Gedanken und fragte mich also:
Kann ich mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist? (Die zweite Frage von THE WORK von Byron Katie)
Nein, das kann ich nicht, ich muss erst mal wissen, was Ruhe und gestört werden eigentlich bedeutet und vielleicht bin auch ich nur zu empfindlich, weil die anderen scheint es nicht zu stören?
Wie reagierst du, was passiert, wenn du den Gedanken glaubst:
Ich bin genervt, ich fühle mich richtig gestört, kann mich nicht mehr auf die Arbeit konzentrieren. Ich bin zunehmend genervter, ein richtiger Groll taucht auf. Am liebsten würde ich die dämliche und rücksichtslose Kuh packen und raus schmeißen. Oder wenigstens ihre blöden Schlurfschlappen aus dem Fenster befördern.Warum kann die nicht pünktlich sein, warum muss sie alles stören? Ich beruhige mich nur langsam und bin immer noch sauer.

Ich entdeckte also meine eigene Aggression und es herrschte Krieg. Und wo fand dieser Krieg statt? Allein in meinem Kopf! Frau A. hatte sich schon längst wieder gesetzt und es war ganz still im Raum. Nur in meinem Kopf nicht!

Ich war gefangen in den Urteilen des Verstandes. Aber wir können aus diesem Gefängnis ausbrechen, denn es gibt eine einfache, aber radikale Möglichkeit mit den Überzeugungen, die uns so oft leiden lassen, umzugehen.

Es gibt eine wunderbare Gebrauchsanleitung, die ich euch kurz aufzeigen möchte:
The Work bietet uns einen Weg, den schmerzhaften Widerstreit gegen die Realität zu beenden, so dass wir klar sehen können. Wir untersuchen unser Denken mittels bestimmter Fragen und werden uns unserer Verwirrung bewusst.

Die vier Fragen, die dein Leben verändern:
1.    Ist das wahr? Bei dieser ersten Frage geht es um unsere Wahrheit. Wir wollen frei werden. Es geht nicht darum, Recht zu haben.
2.    Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist? Wenn wir die erste Frage mit einem „Ja“ beantwortet haben, ist dies die Aufforderung noch etwas tiefer zu schauen: Oft stellen wir fest, dass sich die Wirklichkeit nicht unserer Vorgabe fügt.
3.    Wie reagierst du, wenn du diesen Satz denkst? Hier geht es um das Innehalten, um das Hineinspüren. Wie behandle ich mich selbst, Wie behandle ich den anderen? Wie lebe ich mein Leben mit diesem Gedanken?
4.    Wer wärst du ohne diesen Gedanken? Wenn ich diesen Gedanken überhaupt nicht denken könnte, wie ein Alien zum Beispiel, wer wäre ich in der gleichen Situation? Ich würde die Teilnehmerin mit den Schlurfschlappen registrieren, mich freuen, dass sie endlich da ist und hätte sie nach 2 Schritten schon wieder ausgeblendet und mich weiter auf die Arbeit konzentriert. Diese Frage bringt meist eine enorme Verwandlung mit sich und die Erkenntnis: „Das ist mein wahres Wesen, ich bin liebevoll, glücklich und frei.“

Die Umkehrungen, die zu dieser Überprüfung noch dazu gehören, dienen dazu, unsere eigenen Ansichten über die Welt zu erweitern. Sie bringen oft ein zusätzliches AHA-Erlebnis.

Und noch etwas Faszinierendes passiert:
Wenn ich mich ändere, ändern sich auch die anderen. Nach der Work waren die Schlurfschlappen kein Aufreger mehr, sie dienten nur dazu, mir meiner eigenen Aggression klar zu werden. Ohne weiterhin eine Geschichte darum herum zu machen, war es so, dass die Teilnehmerin danach nie wieder diese Schlurfschlappen anhatte. Katie sagt: „Es braucht nur einen Menschen, um einen Krieg zu beenden: dich.“

Wir können jetzt sofort damit beginnen!
Fangt an, Eure Gedanken zu überprüfen, bringt den Krieg in eurem Kopf aufs Papier und stoppt somit eure Gedanken, die euer Leid verursachen.
Sie sind nicht nur der Schlüssel zum eigenen inneren Frieden, sondern auch für den Frieden in der Welt.

Helft mit und beendet den Krieg!

Bottom2
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Über Katrin Riediger

Ich bin die, die ich bin, durch meine Geschichten, die mir das Leben geschenkt hat. Und die will ich erzählen. Ich möchte sie den Menschen geben, um sie zu inspirieren, sie wieder mit ihrem Herz in Kontakt zu bringen.

Ich wünsche mir, dass diese Geschichten ein bisschen Frieden und Glück bringen, aber auch Spaß machen und in magische Welten entführen, in denen alles möglich ist. Wie im richtigen Leben.

Vielleicht machen diese Geschichten, egal ob im Blog oder auf der Bühne (des Lebens) erzählt, die Welt zu einer besseren, weil Menschen erkennen, dass nur ihr eigener Frieden, den sie schon in sich tragen, den Frieden in die Welt bringen kann.

Möge es mir gelingen..., auf meine ganz persönliche Weise.

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